So war der Tag des Kachelofens

Österreichs Hafner luden wieder ein und informierten über den Kachelofen: Heuer fand der Tag des Kachelofens – zum Glück ohne Lockdown – zum 10. Mal in 194 Betrieben statt. Diejenigen Hafner, die neben der österreichweiten KOV-Kampagne etwas Eigenwerbung betrieben, erfreuten sich über viele Besucher. Das in den Medien häufig diskutierte Blackout-Thema kam dabei den Ofenbauern zugute: Viele Besucher lockte die Möglichkeit des unabhängigen Heizens und Kochens in die Schauräume. 

Der Schwerpunkt der diesjährigen KOV-Werbekampagne lag heuer im Social Media Bereich. Wer die KOV-Facebook-Seite „Kachelofen – Wärme aus Holz“ in den vergangenen Wochen aufmerksam verfolgt hat, konnte dort einiges über teilnehmende Hafner-Betriebe erfahren. Die Chance ihren Betrieb auf Facebook vorstellen zu lassen, ergriffen 17 Betriebe. Täglich wurden zusätzlich Info-Themen und Animationen auf dem Kanal veröffentlicht.

Ein Teil der Social Media-Kampagne wurde vom KOV-Marketing in Zusammenarbeit mit dem campaigning bureau durchgeführt, welches vor allem für die animierten Postings verantwortlich zeichnete. Diese Posts wurden auch zusätzlich auf Instagram beworben. Der Content der Facebook-Seite wurde über eine halbe Million Mal in vier Wochen gesehen.

Einzelne Facebook-Postings erreichten dabei einen Höhenflug von über 10.000 Ansichten und wurden 85mal geteilt.

Unterstützung der Innungen

In bewährtem Dunkelgelb erschien das Werbeinserat in den Gratis-Medien der Regionalmedien Austria in der Woche zum Tag des Kachelofens. Darin wurden alle Teilnehmer mit Adresseintrag in der jeweiligen Ausgabe des Bezirksblatts in ihrer Region wenige Tage vor dem Tag des Kachelofens veröffentlicht. Diese Aktion wurde dankenswerterweise wieder von den Landeinnungen finanziell unterstützt.

Gewinnspielkarten werden gezählt

Damit eine oder ein glücklicher Gewinner des Kachelofens, Kachelkamins oder Kachelherds im Wert von € 10.000,- ermittelt werden kann, werden zunächst alle Gewinnspielkarten an den Kachelofenverband gesendet und dort gesammelt und gezählt. Die Ziehung des Gewinners erfolgt dann im November.

Wer bisher noch nicht am Tag des Kachelofens teilgenommen hat und nächstes Jahr dabei sein möchte, kann sich jetzt bereits unter office@kachelofenverband.at voranmelden.

Hafner aktiv

Und so lief der Tag des Kachelofens bei den Hafnern ab: Die meisten Betriebe, die ein kleines Schauraum-Event organisierten, betrieben auch Eigenwerbung mit Plakaten, auf den eigenen Websites, auf Facebook und einem Postwurf im Umkreis.

Bei Pani Feuerstätten in Waidhofen/Thaya gab es gleich ein zweitägiges Event zum Tag des Kachelofens – mit sehr vielen Besuchern und vielversprechenden Gesprächen. Die am weitesten gereisten Besucher waren aus St. Margarethen im Burgenland, die jüngste Besucherin war gerade 12 Wochen jung.

 

Aufgrund der generell hohen Auslastung in diesem Jahr, führte Hafnermeister Zawrel aus Asparn/Zaya nur wenig Eigenwerbung im Vorfeld zum Tag des Kachelofens durch. Dementsprechend fanden nur wenige Kunden ins Geschäftslokal.

Bei Fire 4 You in Reisenberg wurde der Eventtag auch auf Facebook und der firmeneigenen Website beworben. Etliche Kunden füllten die Gewinnspielkarten aus.

Weißenbacher Ofenbau & Fliesen luden ganz herbstlich zu Schilchersturm und Kastanien in und vor den Schauraum. Die Freude über viele Besucher war groß, die gemeinsam mit dem Team den Tag des Kachelofens feierten.

Werkstattführung als Besuchermagnet

Firma Angermayer nahm zum 1. Mal am Tag des Kachelofens teil. In der Keramischen Werkstätte gab es als Rahmenprogramm Werkstattführungen bis 18 Uhr, was sich als absoluter Besuchermagnet erwies. Über den Nachmittag kamen ca. 140 Gäste, die mit Würstel und Getränken versorgt wurden. Abends wurde ein gemütliches Feuer im Gartenkamin entzündet. Christoph Angermayer wird nächstes Jahr mit seinem Team wieder am Tag des Kachelofens teilnehmen.

Blackout beschäftigt Kunden

Hafnermeister Stephan Lang aus Nußdorf am Haunsberg war mit seinem Tag des Kachelofens auch durchwegs zufrieden. Am Nachmittag kamen laufend Interessierte. Die Kunden wurden mit „Aschenzeltln“ – Brotfladen mit Sauerteig – aus dem Brotbackofen verwöhnt, die Ausstellung war auf Küchenherde fokussiert, da heuer das Augenmerk der Kunden auf Unabhängigkeit im Falle eines Blackouts liegt.

Auch bei Bürkl Ofenbau war das Ofenstudio gut besucht und etliche Besucher wurden über die Werbung in den Regionalmedien darauf aufmerksam gemacht. Für Martin Greisberger aus Thalgau war der Tag des Kachelofens „ein toller Tag mit vielen Besuchern, interessanten Gesprächen und einigen Aufträgen.“